Die TOP 10 der Soziale Netzwerke

social Media

Rund 90 Prozent der deutschen Unternehmen setzen auf Social Media. 

 

Allerdings eignen sich nicht alle Netzwerke und Social Media Kanäle gleich gut für Gründer von Unternehmen oder für Startups. Der Erfolg hängt stark von der Zielgruppe ab. Ebenfalls sind die Marketingziele und einigen anderen Faktoren wichtig. Daher gilt es bei der Wahl der Sozialen Netzwerke für Ihr Projekt genau zu überlegen, welcher Channel zu Ihnen und dem Business passt und sich dann für ihr Social Media Marketing und Auftritt eignet.


Facebook

Mit Abstand das größte Netzwerk weltweit und auch in Deutschland und inzwischen Synonym für die Vermischung von privat und beruflich: Facebook. Sogar einen Hollywood-Blockbuster über seinen Gründer gibt es. Auch für Unternehmen ist das Netzwerk inzwischen unumgänglich. Doch Vorsicht: Unternehmen sollten sich fragen, wer wirklich Fan werden soll und will. Denn die Nähe zum Konsumenten hat nicht nur positive Folgen: Der Ärger eines einzelnen kann sich hier schnell potenzieren. Ein aufkommender Shitstorm kann aber mit dem richtigen Know-how verhindert oder zumindest einigermaßen sicher umschifft werden. Oft kann eine negative Erfahrung mit dem nötigen Fingerspitzengefühl in ein positives Erlebnis umgewandelt werden. Hierbei ist natürlich Offenheit und die Bereitschaft, an den begründeten Ärgernissen als Unternehmen zu arbeiten.

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Twitter

Die Neuigkeit twittern (=zwitschern), also in SMS-langen Texten über den Dienst Twitter verbreiten, ist ein besonders schnelllebiges Konzept, das sich gerade in der Kommunikationsbranche und für Echtzeit-Marketing erfolgreich nutzen lässt. Politiker, inklusive Kanzlerin Angela Merkel, aber auch Promis, Popstars und Sternchen nutzen Twitter gern. Für die breite Masse ist Twitter in Deutschland laut Nutzerzahlen von 12 Millionen (D) aber weniger interessant. Unternehmer, die Twitter nutzen wollen, sollten bedenken, dass sie ihre Follower (so heißen die Leser des Twitter-Kanals) regelmäßig bedienen müssen. Und aktuell. Auch deshalb sind es vor allem Journalisten und große Unternehmen, die sich gern mit Twitter beschäftigen, und die man darüber gut erreichen kann.

Instagram

Wenn ihr auf Brand Awareness setzt und eure Produkte „instagrammable“ sind, solltet ihr unbedingt auf Instagram setzen. Kein anderes Netzwerk hat eine so hohe Interaktionsrate, denn auf Instagram wird wie wild gelikt und kommentiert. Der Fokus des Bildernetzwerks Instagram liegt aber auch eher auf Lifestyle-Inhalten und die Bilder sind besonders schön inszeniert. Falls ihr mehr auf Traffic aus seid, ist das Netzwerk nicht die richtige Wahl, denn die Bilder sind nicht mit Links versehen, sodass hier nur sehr schwer Traffic generiert werden kann. Gerade aber für kleinere Unternehmen lässt sich leicht Bekanntheit und Aufmerksamkeit für die Marke erreichen, wenn ihr Inhalte entsprechend aufbereitet und vielleicht auch auf Influencer Marketing mit Mikro Influencern setzt.

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Snapchat

Das Netzwerk Snapchat ist der Neuling unter den Social Media Kanälen und gerade zu Beginne gab es einen riesigen Hype um Snapchat. Dieser Aufruhr hat sich in der Zwischenzeit wieder gelegt, auch wenn der Channel nun fest zur Social Media-Landschaft zählt. Allerdings hat sich mittlerweile die Zielgruppe klarer herauskristallisiert und die User gehören größtenteils der Jugend an. Teenager unter 18 Jahren nutzen die Plattform am meisten. Gerade für Unternehmen und Marken, die für Jugendliche interessant sind, zeigt sich hier Potential und eine Möglichkeit die Zielgruppe leicht erreichen zu können. Storytelling wird im Sozialen Netzwerk via Bildern und Videos betrieben, was sich für euch als Gründer und Unternehmer besonders gut für einen Blick hinter die Kulissen und Insights aus dem Alltag eures Startups nutzen lässt.

TikTok

Wie auch Snapchat ist TikTok noch vergleichsweise neu in der Liste der Social Media-Plattformen. Wer sich als Unternehmen dort platzieren möchte, hat gute Chancen, denn der Wettbewerb ist noch gering, da viele noch nicht genau wissen, ob es sich lohnt. Da der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht, ist es wichtig, zu verstehen, welche Inhalte dort viral gehen und worauf es ankommt. Die Nutzer der App sind extrem jung, die meisten zwischen 13 und 25 Jahren und TikTok bietet ihnen vor allem Spaß und lustige, kurzweilige Videos zur Unterhaltung. TikTok eignet sich für alle mit einer extrem jungen Zielgruppe für ihr Unternehmen und für diejenigen, die sich bereits jetzt um Azubis und den Nachwuchs im Startup kümmern wollen. Dafür könnt ihr auch einfach eine Challenge starten und Nutzer so animieren, Content und Videos dazu beizusteuern, wie etwa der Versandhandel OTTO mit der Challenge #MachDichZumOtto erfolgreich gezeigt hat oder das Kosmetikunternehmen Mac Cosmetics mit der Challenge #youownit.

YouTube

Auch YouTube setzt auf Bewegtbild, auf dem Kanal können Videos platziert werden. Der Social Network-Gedanke ist hier nicht das wichtigste, deshalb kann man YouTube-Videos auch auf allen anderen Networks einfach einbinden. Allerdings solltet ihr als Unternehmen bedenken, dass ihr mit einem eigenem Videokanal auf YouTube (Unternehmens-Channel) auch gefordert seid: Die Produktionskosten für hochwertiges Videomaterial sind erst einmal etwas höher und zudem müsst ihr ständig neuen Content nachliefern. Der Upload an sich ist dann aber einfach und ihr könnt auch ganz easy die Videos auf eurer Webseite einbetten.

Alternative: Man hält seine Abonnenten mit gefundenen Videos bei Laune und teilt ganz einfach Content aus anderen Kanälen weiter.

Großer Vorteil der Plattform ist natürlich auch, dass Nutzer sich nicht extra anmelden müssen und das Netzwerk daher auch als Alternative zur Google-Suche genutzt wird.

 

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Vimeo

Vimeo ist eine Videoplattform wie YouTube – weniger groß, dafür die bessere Qualität. Das betrifft die Videoqualitäten, die man bei vimeo hochladen kann ebenso wie einige Features, die zur Verfügung stehen. Ein Beispiel: Versucht einmal, eurem youtube-Video ein selbst definiertes Startbild zu geben. Das geht nur, wenn ihr euren Videokanal ins Partnerprogramm von youtube aufnehmen lasst. Das Problem dabei, vor euren Filmen läuft dann Werbung, wenn ihr Pech habt auch noch von eurem Konkurrenten. Bei vimeo gehört der eigene Startscreen zum Standard. Ähnlich ist es mit den Filmen: Quantität auf youtube, Qualität auf vimeo.

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WhatsApp und FB Messenger

Auch wenn WhatsApp und der Facebook Messenger nicht wirklich als Netzwerk zählen können, so spielen die beiden Kanäle doch eine immer wichtigere Rolle im Online Marketing. Daher solltet ihr die Messengerdienste nicht unbeachtet lassen. Beide Apps verfügen über eine riesige Reichweite, die ihr für euch nutzen könnt. Die neue Art des E-Mail-Marketing findet in Messengerdiensten statt und ihr könnt mit euren Kunden direkt in Kontakt treten. Die Möglichkeit zur unmittelbaren Kommunikation ist ein großer Vorteil nicht nur für den Kundensupport, sondern auch für das Versenden von individuellen Angeboten beispielsweise oder einer kompetenten Shopping-Beratung.

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XING

Xing versteht sich als Karrierenetzwerk und das hauptsächlich für den deutschsprachigen Raum. Es geht dabei weniger um Privates als vielmehr um berufliche Interessen, Networking und Austausch. Event-Hinweise und Networking im Sinne von Konferenzen und Diskussionen lassen sich hier gut betreiben. Vor allem Freiberufler und Gründer haben hier eine professionelle und gute Basis für ihre Netzwerkarbeit, für Projektaufträge und mehr. Allerdings sind nicht alle Funktionen kostenfrei, es gibt eine Premiummitgliedschaft, die auf jeden Fall in Anspruch genommen werden sollte.

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LinkedIn

Linkedin ist ein Netzwerk für berufliche Kontakte und das vor allem für den internationalen Raum. Auf der Plattform werden neue Kontakte geknüpft und bestehende, hauptsächlich internationale Geschäftskontakte gepflegt. Mittlerweile spielt Linkedin auch hier in Deutschland eine immer größere Rolle. Interessant für Gründer ist auch die Zusammensetzung der User: 36 Prozent aller XING-Mitglieder sind Führungskräfte, bei LinkedIn sind es 80 Prozent.

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